Published by leonie on 23. Oktober 2017

10 Dinge, die ich zu jedem Musik-Festival mitnehme

Festival

Jeder Festivalgänger hat seine eigene Routine, wie er sich auf ein Musikfestival vorbereitet. Die einen warten bis wenige Minuten vor Abfahrt, die anderen packen Ihre Sachen schon Wochen vorher.

Ich persönlich kann nicht genau definieren, was davon die beste Methode ist, schließlich fällt einem oft erst in letzter Minute etwas wichtiges ein, an das man vorher nie gedacht hätte.

Daher ist es immer von Vorteil, eine Liste anzufertigen, auf die man nochmal zurückgreifen kann, um zu schauen, ob man auch wirklich an alles gedacht hat.

Hier möchte ich euch meine 10 Dinge präsentieren, die ich immer auf jedes Festival mitnehme und auch anderen empfehle. Fangen wir an …

1. Campingzeug

Hier sind ein paar Gegenstände zusammengefasst.

Jeder weiß, wie wichtig ein Zelt und ein Schlafsack auf einem Festival sind. Hier ist es aber besonders wichtig, festzustellen, ob alles vollständig ist und den Wetterbedingungen am Festivalort entspricht, oder nicht doch noch etwas fehlt.

So ist es vielleicht eine Überlegung wert, zum Schlafsack noch eine Decke mitzunehmen, wenn man weiß, dass es Nachts doch etwas kälter werden könnte.

Auch beim Zelt muss man beachten, dass es vollständig und unbeschädigt ist, bevor man später dann auf dem Campingground ohne Heringe steht, oder im Regen schlafen muss, weil das Zelt undicht ist.

2. Festes Schuhwerk

Fast jedes Festivalgelände besteht aus Rasen- oder Ackerflächen, die bei Regen schnell matschig werden. Deshalb ist es besonders wichtig, festes Schuhwerk dabei zu haben, um gegen nasse und wegrutschende Füße vorzusorgen.

3. Kleidung

Genauso wichtig wie das richtige Schuhwerk ist auch genügend Kleidung zum wechseln. Bestenfalls sollten Kleidungsstücke mitgenommen werden, die kaputt gehen oder verschmutzen dürfen.

4. Taschenlampe

Nicht nur im Zelt, sondern auch auf dem Weg zu Toiletten, zur Bühne oder zurück zum Campingground ist es nachts stark von Vorteil, Licht dabei zu haben (selbstverständlich auch Ersatzbatterien).

5. Essen

Trotz Verpflegung auf dem Festival ist es auch empfehlenswert, sich das ein- oder andere von Zuhause mitzunehmen. Hier bieten sich zum Beispiel Konserven, Toastbrot und Bifis an (also alles, was auch ohne Kühlung nicht schlecht wird). Besteck nicht vergessen!

6. Trinken

Neben dem unendlich wichtigen Alkohol muss auch an anderes Trinken (Wasser, Cola …) gedacht werden. Aber Achtung: Viele Festivals erlauben nur gewisse Mengen an Alkohol bzw. haben ein Glasverbot. Hier muss man individuell wählen, was und wie die Getränke mitgenommen werden.

7. Thermobecher

Besonders was das Trinken angeht habe ich seit dem letzten Festival einen neuen Lieblingsgegenstand. Meinen Thermobecher. Ich hatte mir ihn ursprünglich für eine Winter Festival in den Alpen gekauft, um meinen Glühwein und auch mich bei diesen eisigen Temperaturen warm zu halten. Allerdings hält eine Thermobecher kalte Getränke auch kalt, weshalb er nun auch für heiße Sommerfestivals zu meinen täglichen Begleiter geworden ist. Falls ihr euch auch einen Becher zulegen wollt, hier ein guter Thermobecher-Test und Kauf-Ratgeber.

8. Powerbank

Um das Handy oder die Kamera am Leben zu halten, sollte immer eine tragbare Powerbank mit genug Speicher mitgenommen werden. Meine Empfehlung ist die revolt Powerbank.

9. Hygieneartikel

Dieser Unterpunkt ist ebenfalls zusammengefasst.

Es ist wichtig, an ausreichend Hygieneartikel zu denken. Hierzu zählen Gegenstände wie

  • Toilettenpapier
  • Küchenrolle
  • Feuchttücher
  • Zahnputzzeug
  • Binden
  • Tampons
  • Verhütungsmittel
  • und und …

(Geheimtipp für‘s DIXI: http://amzn.to/2isKpvX)

Desinfektionsmittel und Seife sollte im Festivalgepäck auch auf keinen Fall fehlen.

10. Müllbeutel

Ob für Pfand, Müll oder mehr, Müllbeutel eignen sich auch wunderbar, wenn man nach dem Abbau das Zelt oder den Schlafsack nicht mehr in seine Tasche hinein bekommt.


Ihr seht also, mit ein wenig Struktur bei der Auswahl der Dinge für ein Festival, kann fast nichts mehr schief gehen. Und wenn vor Ort doch einmal etwas fehlen sollte, keine Panik! Eure Zeltnachbarn werden euch bestimmt weiter helfen und auch etwas mit euch teilen. Oft gibt es vor Ort auch noch die Möglichkeit, das ein oder andere zu besorgen.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel etwas weiter helfen und ein paar hilfreiche Tipps vermitteln.

Viel Spaß also auf eurem nächsten Musikfestival!

Published by leonie on 13. Juli 2017

Was wurde eigentlich aus Fred Durst und Limp Biskit?

Fred Durst

Als großer Fan von Limp Bizkit frage ich mich schon länger was eigentlich aus der Band und besonders aus Frontmann Fred Durst geworden ist. Irgendwann wurde das Fragezeichen in meinem Kopf so groß, dass ich nicht umhin kam etwas zu recherchieren und hier meine Aufzeichnungen:

Der US-amerikanische Sänger Fred Durst erblickte das Licht der Welt in Jacksonville als William Frederick Durst. Bekannt ist er als Sänger und als Regisseur. Einen Namen hat er sich mit der Band Limp Bizkit gemacht, wo er als Frontmann mitwirkte. Sein Leben in den Jahren nach der Gründung von Limp Bizkit gestaltet sich abwechslungsreich:

Der Blick in die musikalische Geschichte

Bei der Musikrichtung wird die Beeinflussung mehrerer Bands deutlich. Dazu gehören Blondie, Smashing Pumpkins, Tool und Kiss. Als praktisch erwiesen sich die Fähigkeiten seiner Regisseurarbeiten. Daher übernahm er die Regieaufgaben bei vielen Musikvideos.

Regie führte er bei den Videos „Give“ von Cold, „Just Go“ von Staind und „Falling Away from Me“. Beim zu Universal Music gehörenden Sub-Label „Interscope Records“ übernahm er im Jahr 2002 die Position als Vizepräsident.

Zu der Zeit hatte er sich bereits Jahre zuvor einen Namen als größter Rockstars gemacht. Getragen wurde die Popularität durch die häufige Ausstrahlung von Musikvideos bei denen er mitspielte auf Sendern wie MTV. Zu seiner Filmografie gehören zahlreiche Werke wie

  • Cold – Give
  • Soulfly – Bleed
  • Control – Puddle of Mudd

Im Interview sagte Durst, dass Limp Bizkit auch Fans hatte, die er ablehnte, weil sie ihn an negative Personen aus seiner Vergangenheit erinnerten. Ursprünglich, so Durst, hatte er Limp Bizkit ins Leben gerufen, um ein Ventil für sein künstlerisches Talent zu schaffen und um eben solchen Leute etwas entgegenzusetzen. Umso schwerer war es für ihn, dass nun solche Leute auch zu den Fans von Limp Bizkit gehören.

Wer sich den Original-Wortlaut anhören möchte, kann sich folgendes Video ansehen:

Ein Artikel auf nickiswift.com berichtet, dass es bei Auftritten von Limp Bizkit zu wiederholt Gewalttaten kam. Besonders schlimm sei es bei dem Auftritt auf dem Woodstock-Festival 1999 gewesen, bei dem es zu sexuellen Übergriffen kam. In dem Artikel wird die Vermutung nahe gelegt, dass auch diese Gewalttaten dafür verantwortlich sind, dass die Band aktuell keine neuen Auftritte auf ihrer offiziellen Homepage zu verzeichnen hat.

Die Geschichte mit der Hochzeit

Viele Fans konnten es zunächst gar nicht glauben, als die Geschichte publik wurde. Mittlerweile ist Fred Durst seit mehr als vier Jahren verheiratet. Allerdings kam es nicht zu einer öffentlichen Vorstellung seiner Freundin als Ehefrau.

Bei ihr handelt es sich um Kseniya Beryazina, die sich einen Namen als Make-up-Artist gemacht hat. Sie wurde im Jahr 2015 mit einem eindrucksvollen Ring an ihrer Hand gesichtet.

In einem Gespräch gegenüber der TMZ erklärte der Sänger, dass es im Jahr 2012 im Rahmen einer heimlichen Zeremonie zur Hochzeit kam. Das Ehepaar setzte auf den Faktor, dass es schon von allein ans Tageslicht käme, was allerdings nicht geschah.

Somit erfuhr die Öffentlichkeit erst im Jahr 2015 von der Hochzeit und reagierte entsprechend irritiert.

Die Geschichte mit der Ukraine

Es gab Zeiten, da hatte Fred Durst im Hinblick auf die Ukraine große Pläne. Er wollte ein Haus auf der Krim sein Eigen nennen. Außerdem wollte er Filme drehen.

Davon musste der Sänger bereits im Jahr 2015 Abstand nehmen. Seitens der Ukraine wurde ein Einreise-Verbot über einen Zeitraum von fünf Jahren verhängt. Als Begründung für diese Entscheidung wurde betont, dass das Interesse der Sicherheit der Ukraine gewahrt bleiben muss.

Daher kam es zu einem Einreiseverbot für den Sänger auf die Ukraine für den Zeitraum von fünf Jahren. Allerdings ist er nicht der erste, der von einem derartigen Bann betroffen ist. Selbst Gerard Depardieu äußerte sich einst positiv gegenüber Russland und erhielt ein derartiges Rechtsurteil.

Dabei hätten es die Fans lieber, wenn Fred Durst mit Musik auf sich aufmerksam machen würde anstatt mit Schlagzeilen bezüglich der Ukraine. Ebenfalls kam der Wunsch nach der Annahme der russischen Staatsbürgerschaft nicht positiv bei den Fans an.

Dadurch hat sich Fred Durst überwiegend selbst aus der musikalischen Branche hinauskatapultiert. Seine filmischen Pläne waren nicht gerade förderlich.

Published by leonie on 13. Juni 2017

Rock Bands – Meine aktuellen Top 5

Ok, hier im Blog soll es unter anderem um Rock-Musik gehen. Warum dann nicht mit meine aktuellen Top-5-Rock-Bands starten. Und hier sind sie:

Welshly Arms

Obwohl die Band aus dem amerikanischen Ohio bereits seit 2012 existiert, ist der aus sechs Mitgliedern bestehenden Truppe erst in diesem Jahr ein Hit gelungen. Und der hat es in sich! Nachdem sich „Legendary“ nach Veröffentlichung in den hinteren Bereichen der Charts aufhielt und kurzzeitig sogar aus der deutschen Hitliste verschwand, verbreitete sich der Ohrwurm dennoch mehr und mehr.

Dies, während er zuerst erneut in die Charts einstieg und sich dann Rang um Rang immer höher kämpfte. Auch wenn ihnen nun der kommerzielle Durchbruch verwährt geblieben wäre, mich hat der Sound sofort neugierig auf mehr gemacht!

Kaleo

Nein, bei Kaleo handelt es sich um keines der unzähligen Pokémon. Wer oder was das ist, dies dürfte Dank „Way Down We Go“ nicht nur das eher dünn besiedelte Island wissen. Denn daher stammt die Gruppe, die mit diesem Titel sogar in den USA auf sich aufmerksam machte.

Auch das Album „A/B“, welches im Juni vergangenen Jahres erstmals auf den Markt gekommen ist, löste international charmante Euphorie aus. Grund hierfür ist zu einem bedeutenden Anteil vermutlich die markante Stimme des Lead-Sängers Jökull Júlíusson, die man einfach nur feiern muss!

All Time Low

Jahrelang ist die Band um Frontmann Alex Gaskarth außerhalb der Vereinigten Staaten nicht mehr als ein Geheim-Tipp gewesen. Mittlerweile, 12 Jahre nachdem sie mit „The Party Scene“ ihr Debüt feierten, ist All Time Low auch in Europa populär, erfolgreich und regelmäßig Gastgeber ausverkaufter Konzert-Tourneen.

Besonders deren Authentizität und ihr Mut, auch immer wieder mal mit ihrem Sound zu experimentieren, ließen eine große Fan-Gemeinde resultieren. Und dass sie sich selbst weiterhin treu bleiben wollen und sich selbst somit auch die Treue ihrer Anhänger weiterhin garantieren dürften, davon zeugt ihre kürzlich erschienene siebte LP „Last Young Renegade“.

Imagine Dragons

Das muss man erst einmal zustande bringen: Als Band mit gefühlt jedem Titel dauerhaft auf allen Kanälen präsent zu sein und dabei einfach nicht damit anzufangen, dem Hörer irgendwann auf die Nerven zu gehen. Dies gelingt den Imagine Dragons, bei deren Musik ich ständig -warum auch immer- an Drachen denken muss, seit 2012.

Seither gehören Tracks wie „It’s Time“, „Radioactive“ oder „Demons“ zu den Dauer-Gästen in sämtlichen Airplay-Charts vermutlicher aller Radiostationen, die es gibt. Wer aber glaubt, die Gruppe lebe lediglich von den Tantiemen älterer Werke, der irrt.

Das aktuelle Jahr ist gerade einmal zu Hälfte vorüber und dennoch rocken sie auch 2017 gehörig. Noch ist „Believer“ nicht einmal annähernd verklungen, schossen sie „Thunder“ jüngst direkt hinterher. I like!

AnnenMayKantereit

„Alles nix Konkretes“ war ja ganz schön gelogen. Doch ich verzeihe dem Kölner Quartett, das mit eben erwähntem Longplayer die deutschsprachige Musik-Szene der Kategorie Rock wunderbar aufmischte. In Deutschland und Österreich erreichten sie aus dem Stand Platz 1 der Album-Charts und erhielten hierfür Gold und Platin.

Das Album und die Single-Auskopplungen „Oft gefragt“, „Pocahontas“ und „Barfuß am Klavier“ waren sicherlich „nur“ der furiose Anfang einer strammen Karriere mit vielem explosiven Liedgut. Hier erwarte ich sehr bald und sehr dringend Nachschub!